| Christmette mit Hochwasseropfern | |
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Krenn feierte Christmette in der Kirche von Plank am Kamp
Als Zeichen der Verbundenheit mit den vom Hochwasser betroffenen Menschen feierte Bischof Dr. Kurt Krenn dieses Jahr die Christmette als Dankgottesdienst in der Pfarrkirche von Plank am Kamp. Dieser Ort war die im vergangenen August besonders schwer vom Hochwasser heimgesucht worden. Auch die Kirche stand über eine Woche lang fast zwei Meter unter Wasser. Zu Weihnachten sind die Schäden an der Kirche noch zu erkennen, obwohl die Bevölkerung bereits wieder viel zur Sanierung der Kirche beigetragen habe. "Ihr habt Solidarität gezeigt und gelebt", lobte der Bischof in seiner Predigt die Bevölkerung und hob die große Bedeutung der Nachbarschaftshilfe hervor. Er möchte allen, die die Katastrophe am eigenen Leib erfahren haben danken, dass sie in dieser Zeit zusammen gestanden sind. Der Bischof verwies dabei auf Christus, der „der solidarischste aller Menschen" gewesen sei. Er sei für alle Menschen eingestanden, sagte er. Die Bewohner des Ortes seien durch ihre Solidarität bei der Überschwemmung für viele zum Vorbild und damit zur Hoffnung geworden. Doch nun müssen sie auch selbst versuchen, das Hochwasser zu vergessen, rief der Bischof auf. Man könne nicht ständig in Angst und Furcht leben. "Vergesst aber nicht, weiterhin an Gott zu glauben und Christen zu sein", sagte er. Gott habe die Bewohner der Pfarre aus dem Schlimmsten wieder herausgeführt. Der Bischof sprach den Betroffenen Mut zu und wies hin, dass nicht Gesundheit das Wichtigste im Leben sei, sondern den Willen Gottes zu tun. Als Andenken und Erinnerung an diese Weihnachtsmette überließ der Bischof sein Messgewand der Pfarre. "Es soll ein Zeichen sein, dass der Bischof an euch denkt und eure Sorgen und Anliegen in der Diözese vertreten wird", sagte er. Die Pfarre überreichte dem Bischof als Dank für sein Kommen ein kleines Bäumchen mit Grußkarten. |
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