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"Thomasakademie"
an der Hochschule St. Pölten
Thomas von Aquin war ein
begabter Denker, der gleich nach seinem Tod als Heiliger verehrt wurde.
„Wir wollen bitten, dass es auch uns gelingen möge, so wie der heilige
Thomas für die Kirche, zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen zu
wirken“. Mit diesen Worten eröffnete Bischof Dr. Kurt Krenn die „Thomasakademie“,
die zu Ehren des großen Theologen und Patron der theologischen Wissenschaft
jedes Jahr an der Hochschule in St. Pölten abgehalten wird.
Auch der Regens des Priesterseminars,
Propst Ulrich Küchl unterstrich in der Predigt beim Festgottesdienst,
dass Thomas von Aquin „die Harmonie, die zwischen Glaube und Vernunft besteht,
wieder in den Vordergrund gerückt hat“. Er habe „Mut zur Wahrheit,
die Freiheit des Geistes und intellektuelle Redlichkeit“ bewiesen. Das
sei auch heute notwendig, wenn man sich den vielfältigen Problemen
der Zeit stellen will wies Propst Küchl hin. Die heutigen Probleme
reichten vom soziologischen Bereich bis zu esoterischen Strömungen
und von der naturwissenschaftlichen Forschung bis zur Reproduktionsmedizin.
Eine Philosophie aber, in der etwas von der Wahrheit Christi zum Leuchten
komme, werde Stütze für eine Ethik sein, die auch heute wieder
notwendig sei, sagte er.
Im anschließenden
Festvortrag in der Aula der Hochschule sprach Mag. theol. Augustinus Stefan
Gugerel can.reg. über „Unsere Gemeinden und das Stundengebet“. |