| Er lebt und stirbt nicht mehr! Predigt zum Ostersonntag von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn. "Ich wünsche ihnen genau das, was Gott uns gibt mit dem größten Ereignis in der Weltgeschichte. Es war ein unüberbietbares größtes Geheimnis das uns Gott gibt. Wir wollen Dank sagen, lasst uns froh sein, lasst uns jubeln! Alle diesen schönen großen Gesänge und Worte: Sie sind da, sie gelten. Und ich möchte euch sagen meine Lieben: Freut euch, Christus ist erstanden!", so Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn in seiner Predigt zum Ostersonntag im Dom zu St. Pölten. Zu Pfingsten, zu Ostern, zu Weihnachten - immer wenn "die ganz großen Feste" gefeiert würden, werde "groß" geredet, betonte Bischof Kurt Krenn. - "Ich weiß, heute wird in der ganzen Welt gepredigt vom Terrorismus, der so schlimm ist. Überall wird gepredigt von der Not der Weltlage und ich sage - ja - aber das Entscheidende ist nicht, wie wir das Ganze beschreiben, wie wir das Ganze bewältigen, das Entscheidende ist: Christus lebt." . . .
"Das ist eigentlich alles, vieles andere können wir dann hinzudenken und hinzufügen, aber es bleibt beim einen: Er, Christus, unser Bruder, Christus, der Sohn Gottes, Christus, der wahre Gott, der wahre Mensch - er ist auferstanden, er stirbt nicht mehr. Lasst uns also heute ein Fest feiern, lasst uns frohlocken und ich bitte euch alle: Nehmt heute viel Mut, viel Ermutigung, mit in euere Familien und Häuser."
"Kommt nach Mariazell!"
Bischof Krenn wies in seiner Predigt außerdem auf den Höhepunkt des Mitteleuropäischen Katholikentages in Mariazell hin und bat die Gläubigen seiner Diözese, daran teil zu nehmen:
"Es heißt, es kommen acht Länder, acht Nachbarn zusammen in Mariazell. Und ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern: Wir hier sind die Allernächsten. Die St. Pöltner sind von Mariazell aus gesehen das Allernächste. Und deswegen bitte ich euch: Kommt am 22. Mai - das ist ein Samstag - kommt nach Mariazell. Beten wir mit denen, die am 1. Mai zu Europa stoßen, mit denen, die viel Hoffnung haben.
Wir haben vielleicht weniger Hoffnungen, dafür vielleicht auch weniger Illusionen. Dennoch sage ich: Kommt und zeigt, dass es etwas Schönes ist, Christ zu sein, Katholik zu sein." | |