| Priesterweihe 2000 | |
| Priesterweihe am Festtag der Apostel
Petrus und Paulus
Am 29. Juni, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, konnte Bischof Dr. Kurt Krenn im Dom zu St. Pölten drei Männer zu Priestern weihen, die nun im Dienst der Diözese stehen. Es sind dies Mag. Thomas Pichler aus Vitis im Waldviertel, Mag. Josef Seeanner aus Altötting in Bayern und Mag. Helmut Prader aus Rossbach bei Braunau in Oberösterreich. In seiner Predigt zur Priesterweihe rief der Bischof die Neupriester eindringlich auf, "alles nur menschenmögliche" für die Familien zu tun und sich in ihrem seelsorglichen Dienst besonders der Kinder und Jugendlichen anzunehmen. "Ihr seid herausgefordert, die Ansicht, dass man mit der heutigen Jugend nichts mehr anfangen könne, zu widerlegen", sagte er. "Durchbrecht diese Resignation !"Der Tag der Priesterweihe sei ein Freudentag der Kirche, wies der Bischof weiter hin. Durch junge Priester erneuere sich die Kirche immer wieder. "Wir können dankbar dafür sein, aber wir dürfen uns damit noch nicht zufrieden geben", sagte er in Bezug auf den Priestermangel. Er rief alle Priester auf, die Priesterberufungen durch ihr eigenes Vorbild zu fördern und sich auch der Anliegen der kleinen Seminare anzunehmen. Es werde in der Kirche zwar viel über den Priesternachwuchs gesprochen und diskutiert; entscheidend sei aber, ob es Menschen gibt, die diesen Weg auch gehen. Zwei Säulen seien aber für den Weg zum Priesterberuf notwendig, meint der Bischof: dies seien ein tiefer Glaube an Gott und eine gute Familie. Der Bischof dankte den Lehren und geistigen Begleitern der Neupriester, aber auch den Familien, in denen die jungen Menschen Geborgenheit gefunden haben. Gerade die Familien seien wichtig, denn ohne sie werde es "wenig Zukunft geben für unsere Kirche und für unser Land", sagte der Bischof. |
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