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Groß war der Andrang
zur Zweiten Zugwallfahrt des Pastoralamtes mit Bischof Dr. Kurt Krenn und
Bischofsvikar Msgr. Wilfried Kreuth nach Mariazell. Haben sich 300 Personen
für diese Fahrt angemeldet, so kamen schließlich 500 Pilger,
unter ihnen acht Priester und ein Diakon. Auch Generalvikar Josef Socha
aus der St. Pöltner Partnerdiözese Königgrätz in Tschechien
nahm an dieser Pilgerfahrt teil.
Nach der zweieinhalbstündigen
Zugfahrt durch das malerische Pielachtal, vorbei am Ötscher und den
Tormäuern, wurden die Pilger vor der Basilika von P. Superior Karl
Schauer begrüßt.
"Mariazell ist das Herz
der Marienfrömmigkeit in Österreich", betonte Bischof Dr. Kurt
Krenn in seiner Predigt bei der Wallfahrermesse. Die Stadt St. Pölten
habe eine besondere Beziehung zu diesem Gnadenort, da sie auch die nächstgelegene
Bischofsstadt sei, wies er hin. Der Geduldige wisse, was wahr sei, was
Gott wolle und er auf uns warte, sagte der Bischof weiter. Für die
Mütter und die Familien erbat er dafür die Gnade der Geduld.
An die Priester, Laien und besonders an die Pfarrgemeinderäte appellierte
der Bischof, die Menschen, besonders die Jugend, wieder zur Sonntagsmesse
einzuladen und hinzuführen, denn die Jugendlichen seien das Herz der
Gemeinde, unterstrich er. Der Bischof lud dabei eindringlich zum Empfang
des Bußsakramentes ein. Die große Chance zur Bekehrung sollte
im Heiligen Jahr nicht ungenützt verstreichen, betonte er.
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