|
Bischof
Dr. Kurt Krenn rief in der Mitternachtsmette auf, die Liebe Gottes allen
Menschen zu künden
"Gebt weiter, was ihr in
dieser heiligen Nacht von der Liebe Gottes erfahren habt ", rief Bischof
Dr. Kurt Krenn die Gläubigen in der Mitternachtsmette im Dom zu St.
Pölten auf. Denn Gott sei die Liebe, die alle Sünden besiegt.
Das befreiende Wort Gottes, die Liebe, sei größer als alle Schuld,
wies er hin. "Gott ist treu und er ist die Wahrheit, weil er in Christus
alles beweist, was er verheißen hat", sagte der Bischof. "Wenn ihr
Liebe, Furcht, Ehrfurcht und Zusammmengehörigkeit immer besser von
Christus lernt, dann werdet ihr auch zueinander Ehrfurcht und Liebe haben".
In jedem Menschen stecke
die Sehnsucht nach einem neuen Anfang, erklärte der Bischof und forderte
auf, in Christus die Hoffnung und Erlösung zu suchen. Diese Freude
der heiligen Nacht, dass Gott Mensch geworden sei, bleibe und wirke über
alle Jahrhunderte hinaus.
Nicht immer sei ein Fortschritt
in der Weltgeschichte auch in der Heilsgeschichte gegeben, unterstrich
der Bischof. Die Menschen mühen sich in der Forschung, doch in Jesus
Christus seien die drängenden Fragen schon kundgetan. Die Menschen
fragen: "woher komme ich, wohin gehe ich, was erwartet mich, wozu lebe
ich" und wollen Antworten darauf. Diese Fragen seien nicht aus der normalen
Alltagssituation zu beantworten, sie können nur "mit Gott und auf
Gott hin gestellt werden". Nur Gott könne sie beantworten, denn unruhig
sei das Herz der Menschen, bis es ruhe in Gott, unterstrich der Bischof.
|