| Jubiläumskirchen zum Jahr 2000 | |
| Zum Jubeljahr 2000 hat Papst
Johannes Paul II. den Gläubigen den Besuch oder eine Pilgerreise zu
heiligen Stätten der Christenheit, vor allem in das Heilige Land oder
nach Rom, empfohlen. "Das ganze christliche Leben gleicht einer grossen
Pilgerreise zum Haus des Vaters". Dabei kann der Gläubige einen Jubiläums-Ablass
gewinnen. Dieser ist "der Nachlass der zeitlichen Sündenstrafen vor
Gott, deren Schuld bereits vergeben ist".
Auch der Besuch einer "Jubiläumskirche", die vom jeweiligen Diözesanbischof bestimmt wird, führt zur Erlangung dieses Ablasses. In der Diözese St. Pölten hat Bischof Dr. Kurt Krenn dafür 56 Kirchen bestimmt: Altenburg (Stift), Annaberg, Ardagger-Stift, Döllersheim (Friedenskirche), Droß, Eisgarn (Propstei), Geras (Stift), Göttweig (Stift), Grainbrunn, Heiligenkreuz-Gutenbrunn, Herzogenburg (Stift), Hoheneich, Joachimsberg, Josefsberg, Kollmitzberg, Krenstetten, Lilienfeld (Stift), Lunz am See, Mank, Maria Anzbach, Maria Dreieichen, Maria Jeutendorf, Maria Laach, Maria Langegg, Maria Seesal, Maria Taferl, Maria Thron (Kartause Gaming), Martinsberg, Mauer bei Melk, Melk (Stift), Plankenstein, Phyra, Raabs, Sallapulka, St. Christophen, St. Leonhard/Walde, St. Marein, St. Pölten (Domkirche), St. Valentin, St. Wolfgang, Säusenstein, Schönbühel, Seitenstetten (Stift), Sigmundsherberg, Sonntagberg, Stattersdorf (Millenniumskirche), Steinakirchen, Thaya, Theras, Tulln, St. Stephan, Unserfrau, Vestenthal, Waidhofen/Thaya, Waidhofen/Ybbs, Waldenstein, Zwettl (Stift). Das Jubiläum selbst
ist eine Einladung an alle Christen, sich mit dem Geheimnis der Menschwerdung
Gottes auseinanderzusetzen, um dieses besser zu verstehen. Vor 2000 Jahren
ist Gott aus Liebe zu den Menschen Mensch geworden.
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