Bischof Dr. Kurt Krenn eröffnet "Wallfahrtsjahr 2000"
Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche Droß am 13. Dezember

Mit einem Festgottesdienst eröffnete Bischof Dr. Kurt Krenn am 13. Dezember in der Wallfahrtskirche Droß das "Wallfahrtsjahr zum Jubeljahr 2000". Der diözesane Wallfahrtsbeauftragte P. Robert Bösner OSB aus Maria Dreieichen überreichte dem Bischof stellvertretend für alle Wallfahrtspfarren das Licht, das der Heilige Vater im "marianischen Jahr" vor 13 Jahren entzündet hat, und das nun in den Jubiläumskirchen der Diözese zum Jahr 2000 wieder brennen soll. Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn konnte dieses Licht in der Wallfahrtskirche von Droß wieder entzünden. "Damit findet dieses äußere Zeichen, das der Papst vor 13 Jahren gesetzt hat, zu seiner Sinnspitze", sagte P. Robert. Am Festgottesdienst nahmen auch Priester aus den Wallfahrtspfarren in der Diözese teil.

In seiner Predigt  wies der Bischof auf den Sinn der Wallfahrten im Heiligen Jahr hin. In 55 Kirchen in der Diözese St. Pölten könne jeder Gläubige "genauso wie in Rom" den Ablass erhalten und sich durch die Beichte mit Gott versöhnen, wies der Bischof hin. Versöhnung mit den Menschen sei oft schon durch die "gelebte Normalität" gegeben, sagte Bischof Krenn. Es bedürfe nicht besonderer Gesten und großer Worte, bereits durch "normales Miteinander" sei schon der erste Schritt zum Frieden getan, erklärte er.
Allen wünsche er, so der Bischof, nach diesem Heiligen Jahr sagen zu können: "Es war ein gutes Jahr, es war ein Jahr der Versöhnung mit Gott!"