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Unter großer Anteilnahme
der Bevölkerunge sowie zahlreicher Bischöfen aus dem In- und
Ausland, unter ihnen die Kardinäle Dr. Christoph Schönborn und
Dr. Franz König sowie Nuntius Dr. Donato Squicciarini, Erzbischof
Alois Wagner, Bischöfe aus den Diözesen Österreichs, sowie
zahlreichen Priestern wurde Weihbischof Dr. Alois Stöger nach dem
Requiem im Dom zu St. Pölten verabschiedet. Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll war ebenfalls unter den Trauergästen.
Wir werden seine Güte
nie vergessen
"Wir werden seine Güte
und bewunderungswürdige Menschlichkeit nie vergessen", sagte Altbischof
Dr. Franz Zak in der Predigt. Als Theologiestudent habe er Dr. Alois
Stöger als Spiritual im Priesterseminar erlebt und ihn später
als Primizprediger gewählt. 19 Jahre lang habe er als Bischof mit
Dr. Alois Stöger als ersten Weihbischof der Diözese zusammen
gearbeitet.
Bischof Stöger sei
"nie ein lebensfremder oder einseitig frommer Priester und Bischof gewesen",
sagte Bischof Zak. Er packte in allen Phasen seines Lebens , wohin er auch
gestellt wurde, mit an und rufe auch heute die Menschen an: "Jammert nicht
über die schlechten Zeiten und über die Krisen in der Kirche,
sondern habt Vertrauen und macht euch ans Werk!" Er rufe zum "hoffenden
und liebenden Glauben an den verborgenen, fernen, fordernden und so großmütigen
Herrn, zum treuen Dienst an den suchenden und ringenden Menschen", betonte
Bischof Zak.
Das Wort Gottes für
die Menschen fassbar machen
Der Apostolische Nuntius
in Österreich, DDr. Donato Squicciarini wies auf seine langjährigen
Kontakte mit Weihbischof Stöger hin. Es sei ihm stets ein Herzensanliegen
gewesen, "entsprechend seinem Wahlspruch: 'Das Wort ist Fleisch geworden'
das Wort Gottes für die Menschen greifbarer und fassbarer werden zu
lassen", sagte der Nuntius.
Diözesanbischof Dr.
Kurt Krenn sprach abschließend noch einmal seinen Dank für die
Leistungen von Weihbischof Dr. Alois Stöger als einen "treuen, heiligmäßigen
Bischof, Seelsorger und Gelehrten" aus.
Die Beisetzung von Dr. Alois
Stöger erfolgte am Nachmittag um 15. 30 Uhr am Schwesternfriedhof
in Hainstetten. |