Bringt Freude und Segen in die Familien!
Bischof Dr. Kurt Krenn bei Sendungsfeier mit 400 Sternsingern

Über 400 Mädchen und Buben kamen trotz des plötzlichen Wintereinbruchs am 28. Dezember zur ersten Sendungsfeier der Sternsinger nach St. Pölten. Im Dom wurden sie von Bischof Dr. Kurt Krenn empfangen, der aufrief, "Freude und Segen in die Häuser und Familien" zu bringen und die Botschaft Jesu von der Erlösung den Menschen zu verkünden. 
"Ihr seid gesendet. Das ist ein Auftrag, der von Gott, von Christus und von der Kirche kommt", sagte der Bischof. Er wies hin, dass auch Jesus stets den Menschen geholfen habe, so wie die Sternsinger heute für die Menschen in ärmeren Ländern sammeln. "Alles, was dem anderen hilft, ist recht und gut", wies der Bischof hin. Jede Hilfe sei im Namen Christi.

Im Anschluss an den Gottesdienst im Dom zogen die Sternsinger durch die Stadt zum NÖ Landhaus, wo sie vom Bürgermeister der Stadt St. Pölten, Willi Gruber, und der Vertreterin des Landeshauptmannes, Abg. Maria Luise Egerer, empfangen wurden. 
Das Sternsingen sei "nicht nur ein Brauch und damit ein Teil unserer Kultur", sagte Bürgermeister Gruber. Es sei wesentlich "auch ein Zeichen der Gemeinschaftspflege und der Begeisterungsfähigkeit unserer Jugend". Er sei stolz auf diese Jugend, die den Menschen "viel Gutes" bringe.
Luise Egerer wies auf das zentrale Anliegen der Sternsingeraktion hin, "die Geburt Jesu Christi den Menschen näher zu bringen und den Armen zu helfen". Sie sei selbst 8 Jahre lang als Sternsinger unterwegs gewesen und wünsche allen Sternsingern, dass sie bei den Menschen "offene Türen" vorfinden.

Im Anschluß an den Empfang konnten die Kinder in verschiedenen Workshops Theater spielen, lateinamerikanische Musik machen, andere Kinder mit Videokameras interviewen, Platschinken backen, basteln oder bei Gruppentänzen mitmachen.